Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in Albanien

Ab der kommenden Woche werde ich als Leiter der Prüfmission zur Schlussevaluierung eines großen Vorhabens im Bereich Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in Albanien tätig sein.

Albanien bereitet sich als EU-Beitrittskandidat auf die Verhandlungen zum gemeinsamen EU-Besitzstand und damit auf die Übernahme der Gemeinsamen Agrarpolitik vor. Von zentraler Bedeutung dafür ist das Instrument  für die Heranführungshilfe im Politikfeld Ländliche Entwicklung (Instrument for Pre-Accession – Rural Development, IPARD). Es bietet die Möglichkeit, die Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionsförderungen zu stärken und den Lebensstandard im ländlichen Raum zu erhöhen.

Im Auftrag der Europäischen Kommission hat die GIZ ein großes Vorhaben durchgeführt, um die albanischen Partner zu beraten und zu unterstützen, IPARD eigenverantwortlich umsetzen zu können. Dieses Vorhaben wird nun evaluiert.

 

 

Projektevaluation EU-Integration in Serbien

In Serbien ist die Programmevaluation (PEV) des GIZ-Vorhabens zur Unterstützung der EU-Integration und der EU-Beitrittsverhandlungen Serbiens in die entscheidende Phase gegangen. Im November 2016 fand die ca. 2-wöchige Missionsreise nach Belgrad statt, bis Ende Februar 2017 soll der Evaluationsbericht vorliegen.

HCMC Regional Plan to 2030 and Vision to 2050

HCMC report 2

International Team Contribution, Report Stage # 2 (Cover); insar, Atkinson, Elsing, Emberger, Gore;

Nach der Mitarbeit bei der Erstellung des Regionalplans für Ho Chi Minh City (HCMC Regional Plan to 2030 and Vision to 2050) stand in den vergangenen Wochen die Arbeit an der Fertigstellung des Plans im Rahmen der nationalen vietnamesischen Genehmigungsverfahren an.

Weiterlesen

Raumplanung in Georgien

Bis Mitte des Jahres 2018 leiste ich im Rahmen eines Auftrags der GIZ Unterstützung für das in Georgien für Raumplanung zuständige Ministerium (Ministry of Economy and Sustainable Development) bei der Erarbeitung eines Nationalen Plans für die Raumentwicklung (General Scheme of National Spatial Development) sowie eines Raumordnungs-/ entwicklungsplans für die Modellregion Akhmeta. Mehr Informationen dazu zu gegebener Zeit!

EU-Integration und Migration

Zwei spannende Themen, vor allem in Kontext der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Ländern mit EU-Perspektive. Am Beispiel Serbiens werden diesbezüglich strategische Überlegungen angestellt. Auch mit Blick auf die notwendige Kommunikation aus der Region nach Deutschland. Eine Konferenz wird 2017 in Belgrad stattfinden.

Business Friendly Certification

Nicht ganz so rund wie in anderen Evaluationen verlief es im Falle der Ex-Post-Evaluierung der drei Teilmaßnahmen des GIZ- Offenen Regionalfonds für Südosteuropa (Ausrichtung Kommunale Dienste) zu “Business Friendly Certification“, einer Zertifizierung von Kommunen in Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien (und nun auch Montenegro).

Die Arbeiten konnten nur mit großen Verzögerungen abgeschlossen werden.

 

Prüfungen in Südosteuropa und im Südkaukasus

Es ist nahezu amtlich: im nächsten Jahr geht es zunächst endlich wieder nach Südosteuropa, genauer gesagt nach Serbien, Kroatien, Mazedonien und Bosnien-Herzegovina. Die Aufgabe wird es sein, als Teamleiter eine Prüfung von drei Projekten zu planen und durchzuführen, die vom Offenen Regionalfonds (ORF) Südosteuropa “Modernisation of Municipal Services”  der GIZ finanziert werden. Inhaltlich geht es um “Business-friendly certification” von Städten und Gemeinden in der Region.

Im März steht die nächste Reise in den Südkaukasus an. Sicher ist der Einsatz in Georgien, dazu wird mindestens ein Einsatz in Aserbaidschan oder Armenien kommen, vielleicht auch in  beiden Staaten. Hier wird die Evaluation des Local Governance Programms, einem Regionalvorhaben der GIZ, durchgeführt.