Regionale Kooperation auf dem Balkan

… ist wichtig! Aber wie kann sie (von aussen) effektiv und wirksam gefördert werden? Leider wurde diese Frage auch im Rahmen einer Missionsreise zur Evaluierung des GIZ-Regionalvorhabens “Ländliche Entwicklung durch Integriertes Wasser- und Waldmanagement auf dem Westlichen Balkan” nicht beantwortet.

Darüber hinaus lassen mich viele der Eindrücke und Erkenntnisse, die aus der Prüfung des Vorhabens und den Diskussionen zur Planung einer Folgemaßnahme gewonnen werden konnten, ratlos und irritiert zurück nach Deutschland kehren. Seit 20 Jahren arbeite ich auf dem Gebiet der EU-Integration und war in zahlreiche Projekte im Kontext der EU-Beitrittsprozesse in vielen Ländern beteiligt, seit 18 Jahren auch in Südosteuropa. Heute, im Jahr 2017, ist in den Ländern des Westbalkans (Serbien, Albanien, Montenegro, Mazedonien, Kosovo, Bosnien-Herzegowina) bestenfalls erschreckender Stillstand festzustellen. Das betrifft die Entwicklung in den einzelnen Ländern und das Zusammenleben der Bevölkerung dort, als auch die Kooperation der sechs Staaten untereinander. Das Maß an Fixierung auf nationale/ nationalistische Perspektiven und eine Abgrenzung gegenüber Europa durch das Einnahmen einer Opferrolle lassen kaum konstruktive politische Ansätze im Verhältnis zur EU als auch zu den Nachbarstaaten zu.

Beim Anblick der Brücke über die Drina stellt sich für mich heute die Frage, wofür sie ein Symbol – oder Omen – darstellt.

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Es geht weiter in Moldau

Status

Stefan Elsing wird noch bis Oktober 2015 als backstopper und key expert im GIZ-Vorhaben “Modernisation of Local Public Services” für die Bereiche Regionalentwicklung und  cross-border-/ transnational / territorial cooperation tätig sein.

chisinau

Mehr Informationen zu diesem GIZ-Vorhaben: www.serviciilocale.md

Projektevaluierungen, Planung von Folgemaßnahmen und Prüfung von Neuvorhaben

Interessante Aufgaben stehen an! Im Südkaukasus, genauer gesagt in den drei Ländern Georgien, Armenien und Aserbaidschan, findet eine Projektevaluierung (PEV) der zwei GIZ-Vorhaben “Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität Südkaukasus” sowie “Integrierter Erosionsschutz in Gebirgslagen Südkaukasus” satt. Diese beiden Vorhaben laufen aus, jedoch sollen sie in neuer Form unter einem gemeinsamen Dach weitergeführt werden. Daher schließt sich an die Evaluierung die Planung einer Folgemaßnahme an.

Stefan Elsing ist Mitglied der Prüf- und Planungsmission und wird in erster Linie für die Bereiche Regionalentwicklung und Institutionenkooperation zuständig sein.

Des Weiteren wird ein geplantes Neuvorhaben zum „Integrierten nachhaltigen Küstenmanagement“ in Albanien geprüft. Hier ist Stefan Elsing Mitglied der Prüfmission (für die GIZ).

 

Alle neuen Projekte im Überblick hier!

Overcoming Regional Disparities

Status

4th International Conference “Overcoming Regional Disparities – Implementing Regional Development Policies: What are the key factors for success?”

Internationale Konferenz am 21. und 22. Mai 2014 in Chisinau, Moldau.

Stefan Elsing erarbeitete das Hintergrundpapier “What kind of multi-level Governance arrangements should be put in place to ensure effective planning and programming for regional development?”

… und moderierte den Konferenz-Workshop 1 zum gleichen Thema.

Guiding questions:

  1. How to align Regional Development Strategies with sector strategies?
  2. What are the optimal bottom-up and top-down institutional arrangements for regional planning and implementation, as well as the relations between them?
  3. Does an integrated and territorial place-based approach offer an effective response to the challenges of Regional Development?
  4. How to ensure greater accountability and transparency within multi-level Governance relations in regional development?

cord2014 workshop 1Mehr hier: cord2014.md

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