Bedarfsanalyse von “Aufnahmegemeinden” (host communities)

Im Rahmen eines neuen Auftrag der GIZ geht es um die Erstellung einer Studie und die Entwicklung eines “Assessment Tools” zur Analyse der Situation in 10 Ländern, in denen Regionen und Gemeinden große Zahlen von Forcibly Displaced Persons (Rückkehrer, Flüchtlinge, und/ oder Binnenvertriebene) aufnehmen. Ziel ist es, zu einer kontext- und bedarfsabhängigen Identifizierung, Bewertung und Priorisierung von Unterstützungsansätzen zu guter Regierungsführung für aufnehmende Gemeinden beizutragen (“Good Governance for Host Communities”; für das GIZ- Sektorvorhaben “Flucht”).

ZEHN plus ZEHN; EU-Integration und Migration

Meine Zusammenarbeit mit dem EU-Integrationsvorhaben der GIZ in Serbien zur Erarbeitung von Analysen und Strategien zur Erhöhung der Sichtbarkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Serbien und dem Westbalkan hat u.a. zur Entwicklung und Durchführung des Bloggertreffens ZEHN plus ZEHN  in Belgrad geführt. Zur Dokumentation der Aktivitäten der deutschen und serbischen Blogger – https://www.facebook.com/groups/773502182804343/

Bezüglich der Unterstützung bei der Vermittlung der thematischen Verknüpfung von EU-Integration und Migration in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) bleibt es bislang bei dem Abschlussbericht, der seitens der GIZ als Auftraggeberin und von weiteren Akteuren der deutschen EZ diskutiert wird.

Orientierungshilfe „EU-Beitrittsverhandlungen“

In den letzten Monaten habe ich für die GIZ (für das EU-Integrationsvorhaben in Serbien) intensiv an der Erstellung einer Orientierungshilfe „EU-Beitrittsverhandlungen“ für eine effizientere und effektivere Planung und Durchführung von Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit in Ländern mit EU-Perspektive mitgewirkt. Im Ergebnis wird in den kommenden Wochen eine Broschüre mit Checkliste in Deutsch und Englisch veröffentlicht. Einen Link zur Online-Version werde ich dann an dieser Stelle einfügen!

Titel Orientation Guide

Regionale Kooperation auf dem Balkan

… ist wichtig! Aber wie kann sie (von aussen) effektiv und wirksam gefördert werden? Leider wurde diese Frage auch im Rahmen einer Missionsreise zur Evaluierung des GIZ-Regionalvorhabens “Ländliche Entwicklung durch Integriertes Wasser- und Waldmanagement auf dem Westlichen Balkan” nicht beantwortet.

Darüber hinaus lassen mich viele der Eindrücke und Erkenntnisse, die aus der Prüfung des Vorhabens und den Diskussionen zur Planung einer Folgemaßnahme gewonnen werden konnten, ratlos und irritiert zurück nach Deutschland kehren. Seit 20 Jahren arbeite ich auf dem Gebiet der EU-Integration und war in zahlreiche Projekte im Kontext der EU-Beitrittsprozesse in vielen Ländern beteiligt, seit 18 Jahren auch in Südosteuropa. Heute, im Jahr 2017, ist in den Ländern des Westbalkans (Serbien, Albanien, Montenegro, Mazedonien, Kosovo, Bosnien-Herzegowina) bestenfalls erschreckender Stillstand festzustellen. Das betrifft die Entwicklung in den einzelnen Ländern und das Zusammenleben der Bevölkerung dort, als auch die Kooperation der sechs Staaten untereinander. Das Maß an Fixierung auf nationale/ nationalistische Perspektiven und eine Abgrenzung gegenüber Europa durch das Einnahmen einer Opferrolle lassen kaum konstruktive politische Ansätze im Verhältnis zur EU als auch zu den Nachbarstaaten zu.

Beim Anblick der Brücke über die Drina stellt sich für mich heute die Frage, wofür sie ein Symbol – oder Omen – darstellt.

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Projektevaluation EU-Integration in Serbien

In Serbien ist die Programmevaluation (PEV) des GIZ-Vorhabens zur Unterstützung der EU-Integration und der EU-Beitrittsverhandlungen Serbiens in die entscheidende Phase gegangen. Im November 2016 fand die ca. 2-wöchige Missionsreise nach Belgrad statt, bis Ende Februar 2017 soll der Evaluationsbericht vorliegen.

EU-Integration und Migration

Zwei spannende Themen, vor allem in Kontext der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Ländern mit EU-Perspektive. Am Beispiel Serbiens werden diesbezüglich strategische Überlegungen angestellt. Auch mit Blick auf die notwendige Kommunikation aus der Region nach Deutschland. Eine Konferenz wird 2017 in Belgrad stattfinden.