Über stefanelsing

Stefan Elsing Dipl.-Ing. Freier Raum-, Stadt- & Regionalplaner, SRL Freier Journalist, DFJV

Norwegen

In diesem Jahr verbrachte ich meinen Sommerurlaub zum ersten Mal seit langer Zeit abseits derjenigen Länder, in denen ich beruflich zu tun habe und die mich in der Vergangenheit so sehr faszinierten, dass ich sie auch meiner Familie zeigen wollte. Dies gilt insbesondere für die Länder des westlichen Balkans. Nun, seit letztem Jahr kehrte ich zunehmend deprimierter von meinen Dienstreisen nach Mazedonien, Serbien, Albanien … zurück. Ich brauch(t)e Abstand, und so verbrachten wir den Familien-Sommer-Urlaub in einem in jeder Hinsicht komplett anderen Land – in Norwegen.

Kurzum: es war großartig, und ich verstehe alle diejenigen, die der Meinung sind, Norwegen sei eines der schönsten Länder dieser Erde. Nach drei Wochen Rundreise durch Mittel- und Südnorwegen (der Norden kommt auch noch dran, ganz bestimmt!) hat man nur einen kleinen Ausschnitt dessen gesehen, was dieses Land bietet. Und auch der zeitpunkt der Reise bedingt, dass man nur eine von vielen Möglichkeiten erlebt, die sich im Jahresverlaug bieten (ich muss unbedingt nochmal im Frühsommer sowie im Winter nach Norwegen!).

Ganz besonders kann ich zwei Unterkünfte empfehlen, die durch ihre Lbakken, Ausstattung, Charme und Freundlichkeit (auch der Vermieter!) bestechen:

Troll Fjordhytter in Syvde

Blick aus der Troll Fjordhytta Troll Fjordhytta

Sagebakken auf Amble Gaard in Kaupanger

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Aber auch die Möglichkeiten des “wilden Campens” sind ein für mich sehr wichtiger Grund, sich auf eine Reise durch Norwegen zu machen.

ZEHN plus ZEHN; EU-Integration und Migration

Meine Zusammenarbeit mit dem EU-Integrationsvorhaben der GIZ in Serbien zur Erarbeitung von Analysen und Strategien zur Erhöhung der Sichtbarkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Serbien und dem Westbalkan hat u.a. zur Entwicklung und Durchführung des Bloggertreffens ZEHN plus ZEHN  in Belgrad geführt. Zur Dokumentation der Aktivitäten der deutschen und serbischen Blogger – https://www.facebook.com/groups/773502182804343/

Bezüglich der Unterstützung bei der Vermittlung der thematischen Verknüpfung von EU-Integration und Migration in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) bleibt es bislang bei dem Abschlussbericht, der seitens der GIZ als Auftraggeberin und von weiteren Akteuren der deutschen EZ diskutiert wird.

Orientierungshilfe „EU-Beitrittsverhandlungen“

In den letzten Monaten habe ich für die GIZ (für das EU-Integrationsvorhaben in Serbien) intensiv an der Erstellung einer Orientierungshilfe „EU-Beitrittsverhandlungen“ für eine effizientere und effektivere Planung und Durchführung von Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit in Ländern mit EU-Perspektive mitgewirkt. Im Ergebnis wird in den kommenden Wochen eine Broschüre mit Checkliste in Deutsch und Englisch veröffentlicht. Einen Link zur Online-Version werde ich dann an dieser Stelle einfügen!

Titel Orientation Guide

Workhop zu Raumplanung in Georgien

Status

Im Rahmen meiner Beratertätigkeit in Georgien werde ich im Oktober einen Workshop zum Thema Möglichkeiten von und Anforderungen an räumliche Planwerke halten. Es sollen aus internationalen Beipielen / best practice Schlussfolgerungen für die laufenden Prozesse in Georgien zur Formulierung einer nationalen Raumplanungsstrategie sowie zur Entwicklung und Umsetzung eines entsprechenden Modellvorhabens in der Region Akhmeta diskutiert werden.

Regionale Kooperation auf dem Balkan

… ist wichtig! Aber wie kann sie (von aussen) effektiv und wirksam gefördert werden? Leider wurde diese Frage auch im Rahmen einer Missionsreise zur Evaluierung des GIZ-Regionalvorhabens “Ländliche Entwicklung durch Integriertes Wasser- und Waldmanagement auf dem Westlichen Balkan” nicht beantwortet.

Darüber hinaus lassen mich viele der Eindrücke und Erkenntnisse, die aus der Prüfung des Vorhabens und den Diskussionen zur Planung einer Folgemaßnahme gewonnen werden konnten, ratlos und irritiert zurück nach Deutschland kehren. Seit 20 Jahren arbeite ich auf dem Gebiet der EU-Integration und war in zahlreiche Projekte im Kontext der EU-Beitrittsprozesse in vielen Ländern beteiligt, seit 18 Jahren auch in Südosteuropa. Heute, im Jahr 2017, ist in den Ländern des Westbalkans (Serbien, Albanien, Montenegro, Mazedonien, Kosovo, Bosnien-Herzegowina) bestenfalls erschreckender Stillstand festzustellen. Das betrifft die Entwicklung in den einzelnen Ländern und das Zusammenleben der Bevölkerung dort, als auch die Kooperation der sechs Staaten untereinander. Das Maß an Fixierung auf nationale/ nationalistische Perspektiven und eine Abgrenzung gegenüber Europa durch das Einnahmen einer Opferrolle lassen kaum konstruktive politische Ansätze im Verhältnis zur EU als auch zu den Nachbarstaaten zu.

Beim Anblick der Brücke über die Drina stellt sich für mich heute die Frage, wofür sie ein Symbol – oder Omen – darstellt.

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Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in Albanien

Ab der kommenden Woche werde ich als Leiter der Prüfmission zur Schlussevaluierung eines großen Vorhabens im Bereich Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in Albanien tätig sein.

Albanien bereitet sich als EU-Beitrittskandidat auf die Verhandlungen zum gemeinsamen EU-Besitzstand und damit auf die Übernahme der Gemeinsamen Agrarpolitik vor. Von zentraler Bedeutung dafür ist das Instrument  für die Heranführungshilfe im Politikfeld Ländliche Entwicklung (Instrument for Pre-Accession – Rural Development, IPARD). Es bietet die Möglichkeit, die Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionsförderungen zu stärken und den Lebensstandard im ländlichen Raum zu erhöhen.

Im Auftrag der Europäischen Kommission hat die GIZ ein großes Vorhaben durchgeführt, um die albanischen Partner zu beraten und zu unterstützen, IPARD eigenverantwortlich umsetzen zu können. Dieses Vorhaben wird nun evaluiert.

 

 

Projektevaluation EU-Integration in Serbien

In Serbien ist die Programmevaluation (PEV) des GIZ-Vorhabens zur Unterstützung der EU-Integration und der EU-Beitrittsverhandlungen Serbiens in die entscheidende Phase gegangen. Im November 2016 fand die ca. 2-wöchige Missionsreise nach Belgrad statt, bis Ende Februar 2017 soll der Evaluationsbericht vorliegen.

HCMC Regional Plan to 2030 and Vision to 2050

HCMC report 2

International Team Contribution, Report Stage # 2 (Cover); insar, Atkinson, Elsing, Emberger, Gore;

Nach der Mitarbeit bei der Erstellung des Regionalplans für Ho Chi Minh City (HCMC Regional Plan to 2030 and Vision to 2050) stand in den vergangenen Wochen die Arbeit an der Fertigstellung des Plans im Rahmen der nationalen vietnamesischen Genehmigungsverfahren an.

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Raumplanung in Georgien

Bis Mitte des Jahres 2018 leiste ich im Rahmen eines Auftrags der GIZ Unterstützung für das in Georgien für Raumplanung zuständige Ministerium (Ministry of Economy and Sustainable Development) bei der Erarbeitung eines Nationalen Plans für die Raumentwicklung (General Scheme of National Spatial Development) sowie eines Raumordnungs-/ entwicklungsplans für die Modellregion Akhmeta. Mehr Informationen dazu zu gegebener Zeit!

EU-Integration und Migration

Zwei spannende Themen, vor allem in Kontext der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Ländern mit EU-Perspektive. Am Beispiel Serbiens werden diesbezüglich strategische Überlegungen angestellt. Auch mit Blick auf die notwendige Kommunikation aus der Region nach Deutschland. Eine Konferenz wird 2017 in Belgrad stattfinden.